Psychotherapie, Coaching, Supervision
Mag. Helmut Egger
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Kinder- und Jugendlichentherapeut
Praxis: 5023 Salzburg Zeisigstr. 30 (Gemeinschaftspraxis Gnigl)
4020 Linz Volksfeststrasse 12 (Praxisgemeinschaft Rundherum)
Psychotherapie, Coaching, Supervision
Mag. Helmut Egger
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Kinder- und Jugendlichentherapeut
Praxis: 5023 Salzburg Zeisigstr. 30 (Gemeinschaftspraxis Gnigl)
4020 Linz Volksfeststrasse 12 (Praxisgemeinschaft Rundherum)

…die Klientin konstruiert ihre eigene Lösung, die auf ihren eigenen Ressourcen und Erfolgen basiert.

Steve de Shazer, Clues (dt.: de Shazer, Der Dreh)

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Der seit den 1980er Jahren im Bereich der systemischen FamilientherapeutInnen zunehmend populärere Ansatz der lösungsorientierten Therapie arbeitet mit einigen gegenüber üblichen psychotherapeutischen Theorien unüblichen und kontraintuitiven Sichtweisen darauf, wie psychische Probleme (auch) gelöst werden können:

So beschäftigt sich die lösungsorientierte Therapie eher mit dem, was im Leben der Klientin, des Klientin funktioniert, als mit dem Problem des Klienten.
Im therapeutischen Prozess wird sich mehr mit der möglichen problemfreien Zukunft beschäftigt als mit der Entstehung der aktuellen Probleme in der Vergangenheit.
Es wird davon ausgegangen, dass die Klientin, der Klient bereits alles in sich trägt, was sie zur Problemlösung benötigt – es ist ihr nur nicht zugänglich
Um Probleme zu lösen, müsse man nicht unbedingt etwas darüber wissen wie diese entstanden sind.

Die lösungsorientierte Kurztherapie entstand ab 1978 im von Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Eve Lipchik und weiteren in Milwaukee/Wisconsin in den USA gegründeten Brief Family Therapy Center (BFTC) unter starkem Einfluss der modernen Hypnotherapie (Milton Erikson). Mit ihr hat sich eine sehr ressourcenorientierte, das im Leben des bzw. der KlientIn funktionierende betonende, kurze und effektive Form der Psychotherapie etabliert und im Weiteren auch in Europa verbreitet – und auch in Form einer Vereinigung organisiert, der European Brief Therapy Association (EBTA). Diese Art der Psychotherapie ist auch für mich eine wichtige Basis für meine therapeutische Arbeit, wenngleich ich persönlich sagen würde, dass ich sie nicht in ‚Reinform’ anwende:
So halte ich persönlich es zum Beispiel für wichtig, die Vergangenheit in den Blick zu nehmen, wenn man Veränderungen für die Zukunft anstrebt. Andererseits habe ich in meiner Therapieausbildung die der lösungsorientierten Therapie innewohnende Orientierung auf eine bessere Zukunft statt auf die problematische Vergangenheit als wertvolles Werkzeug erlebt, um nicht in problematischen persönlichen Vergangenheiten ‚stecken zu bleiben’. Außerdem hilft dieser Ansatz meiner Erfahrung nach, Psychotherapie weniger anstrengend und belastend für den Klienten, effektiver und zielorientierter gestalten zu können.