Psychotherapie, Coaching, Supervision
Mag. Helmut Egger
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Kinder- und Jugendlichentherapeut
Praxis: 5023 Salzburg Zeisigstr. 30 (Gemeinschaftspraxis Gnigl)
4020 Linz Volksfeststrasse 12 (Praxisgemeinschaft Rundherum)
Psychotherapie, Coaching, Supervision
Mag. Helmut Egger
Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Kinder- und Jugendlichentherapeut
Praxis: 5023 Salzburg Zeisigstr. 30 (Gemeinschaftspraxis Gnigl)
4020 Linz Volksfeststrasse 12 (Praxisgemeinschaft Rundherum)

Ratgeber und Erfahrungsberichte

Im Folgenden eine sehr persönliche Auswahl an Büchern mit Erfahrungsberichten Betroffener von psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen, Selbsthilfebüchern und Ratgebern von Professionisten zu verschiedensten Themen. Ein buntes, sehr persönliches ‚Potpourri’.

Thomas Bergner: Endlich ausgebrannt! Schattauer Verlag
Ein ironisch-kluger Ratgeber zur Burnout-Prophylaxe

Helmut de Waal & Christoph Thoma: Wege aus der Elternfalle Ein aus meiner Sicht sehr gelungenes Buch über Erziehung, das wie der Untertitel zeigt, sagen will was in der Erziehung wirklich getan werden kann – und was eben auch nicht. In unserer Zeit der immer höheren Ansprüche an alles und jeden und der Inflation von Ratgeberliteratur, die helfen soll nur ja alles richtig zu machen ein sehr hilfreiches, weil ausreichend ‚gelassenes’ Buch von zwei sehr erfahrenen Psychotherapeuten.

Michaela Huber: Der innere Garten
Ein Buch mit Übungen, um persönliche Veränderungsprozesse zu begleiten und zu unterstützen.

Hans Morschitzky & Sigrid Sator: Die zehn Gesichter der Angst Ein informativer Ratgeber zu Angststörungen und zur Selbsthilfe.

Hans Morschitzky & Sigrid Sator: Wenn die Seele durch den Körper spricht Ebenfalls sehr informativer Ratgeber zum Thema Psychosomatische Störungen

Gudrun Görlitz: Selbsthilfe bei Depressionen
Gabriele Pitschel-Walz: Lebensfreude zurückgewinnen
Zwei empfehlenswerte Ratgeber zur Selbsthilfe bei Depressionen, wobei sich das Buch von Pitschel-Walz auch an Angehörige richtet.

Matthew Jonstone: Mein schwarzer Hund. Wie ich meine Depression an die Leine legte
Ein Erfahrungsbericht über Depression der anderen Art. Ein Bilderbuch für Erwachsene – sehr schön!

Petra Endres: Wir wollen leben. Balance Verlag: Frau Endres berichtet in sehr persönlicher Weise vom Suizid ihres ersten Mannes und ihrem Umgang damit. Ein sehr persönliches und berührendes Buch

Adrian Naef: Nachtgängers Logik. Suhrkamp Verlag. Ein sehr literarischer Erfahrungsbericht über die eigene Depression.

Piet C. Kuiper: Seelenfinsternis Der sehr bekannte holländische Psychiater Kuiper berichtet hier über seine eigene sehr schwere Depression.

Sybille Prins: Seitenwechsel. Psychiatrieerfahrene Professionelle erzählen Paranus-Verlag. Frau Prins hat verschiedene Professionisten interviewt, die die Psychiatrie in verschiedenster Form auch als PatientInnen kennen gelernt haben. Dieses Buch finde ich genauso wie das von Professor Kuiper sehr wichtig und mutig – denn Frau Prins beschäftigt sich hier mit einem ‚Tabuthema’: Auch professionelle Helfer können psychisch erkranken.

Brigitte Schwaiger: Fallen lassen Manch Älterer kennt vielleicht noch die österreichisches Schriftstellerin Brigitte Schwaiger und ihr erfolgreiches Romandebüt „Wie kommt das Salz ins Meer?“ aus dem Jahr 1977. Im Buch “Fallen lassen“ berichtet sie sehr persönlich über ihre Geschichte mit ihrer psychischen Krankheit und ihre Erfahrungen mit der Psychiatrie. Brigitte Schwaiger ist 2010 gestorben, vermutlich durch Suizid.

Andreas Knuf: Leben auf der Grenze. Erfahrungen mit Borderline.
Andreas Knuf: Gesundung ist möglich. Borderline-Betroffene berichten.

beide Bücher Psychiatrie-Verlag.
Der deutsche Psychologe und Psychotherapeut Andreas Knufhat in diesen zwei Büchern zahlreiche Berichte von Borderline-Betroffenen über ihre Erkrankung und ihren Weg zur Gesundung zusammengetragen. Er hat auch zusammen mit Christiane Tilly einen Ratgeber für Borderline-Klienten geschrieben:
Knuf und Tilly: Borderline – das Selbsthilfebuch. Psychiatrie-Verlag

Andreas Knuf & Anke Gartelmann: Bevor die Stimmen wieder kommen. Vorsorge und Selbsthilfe bei psychotischen Krisen.
Tipps zur Vorsorge und Erfahrungsberichte von psychotisch erkrankten Menschen.

Hartwig Hansen (Hg.): Höllenqual oder Himmelsgabe? Berichte stimmenhörender Menschen Ein Sammelband mit Berichten von Stimmen hörenden Menschen über ihre Erfahrung und ihren Umgang damit.

Arnhild Lauveng: Morgen bin ich ein Löwe Die Norwegerin Arnhild Lauveng ist Klinische Psychologin, wurde in ihrer Jugend als schizophren diagnostiziert und verbrachte lange Zeit in der Psychiatrie. In diesem Buch berichtet sie ihre Geschichte. Frau Lauveng erklärt im Vorwort zu ihrem Buch auch, was sie dazu bewogen hat es zu schreiben: „Ich glaube nicht, dass meine Geschichte mehr ist als bloß meine Geschichte … aber es ist … eine Geschichte, die sich von allem unterscheidet, was man sonst zu hören bekommt, wenn man mit dem Thema Schizophrenie konfrontiert wird.“ Denn, wie sie an anderer Stelle ihres Vorworts schreibt: „Ich war früher schizophren. Das hört sich ebenso unmöglich an wie ehemalige Aids-Patientin oder ehemalige Diabetikerin. Ein ehemaliger Schizophrener ist etwas, das es so nicht gibt“. Ein spannendes und auch sehr ehrlich geschriebenes Buch über etwas, dass es so nicht gibt – oder vielleicht doch?

Naema Gabriel: Sinus. Edition Pilscheur –AAP-Verlag Basel. Auch dies ein persönlicher Erfahrungsbericht und zugleich ein sehr künstlerisches Buch. Frau Gabriel berichtet auf sehr literarische Weise und mit ausdrucksvollen eigenen Bildern über ihre Kindheit und Jugend mit ihrer psychisch kranken Mutter, die an einer bipolaren Störung litt (früher: manisch.-depressive Störung) – und natürlich über ihre eigene Auseinandersetzung mit dieser Erkrankung.

Erdmute von Mosch: Mamas Monster Ein Bilderbuch, das Kindern elterliche Depression näher bringt und damit Unsicherheit und Schuldgefühle zu verringern hilft.

Sigrun Eder & Petra Rebhandl: Annikas andere Welt. Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern Edition Riedenburg. Ein Ratgeberbuch für Kinder und Eltern. Es wird die Geschichte von Annika und ihrer psychisch kranken Mutter erzählt, weiters gibt es viele kindgerechte Informationen über psychische Erkrankung und welche Hilfe möglich ist, Arbeitsblätter für Kinder und auch Informationen für Erwachsene.

Schirin Homeier: Sonnige Traurigtage. Ein Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern. Mabuse Verlag: Auch ein sehr empfehlenswertes Ratgeber für Kinder von psychisch kranken Eltern. Auch dieses Buch besteht aus einer Geschichte, die kindgerecht dieses Thema behandelt, anschließenden Informationen für Kinder und einem Teil der Informationen für Eltern und andere Bezugspersonen bietet.